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Mein 1970 Dodge Monaco Coupe

1970-Dodge-Monaco

2017 habe ich diesen Dodge Monaco gekauft. Es ist ein auf der C-Plattform aufgebauter „Fullsize“ Wagen. Beim Design von dem Fahrzeug spricht man von der Fuselage- Ära (Fuselage = Flugzeugrumpf). Gebaut wurden diese Fahrzeuge von 1969 – 1973, wobei jeder Jahrgang ein anderes Frontdesign hatte. 1970 wurden insgesamt 24712 Dodge Monaco produziert, nur 3522 davon waren Coupés. Das Hauptproblem an dem Wagen war ein extrem schlechter Motorlauf der auf Zündungsprobleme schließen ließ. Beim Kauf habe ich noch eine DVD mit Fotos vom Importzustand und der Restaurierung des Coupés bekommen.

Importzustand 2006:

Monaco 2

Restaurierung von Einzelteilen 2007:

1970 Dodge Monaco Teile
Lackierarbeiten 2007-2008:

1970 Dodge Monaco Lackierung

Vinyldach und Himmel 2008:

1970 Dodge Monaco Vinyldach

Fertig restauriert 2008-2009:

1970 Dodge Monaco restauriert

Ich habe den Wagen durch die Verkaufsanzeige von Frank im Moparforum gefunden. Inseriert war der Wagen mit diesen Bildern.

1970 Dodge Monaco Verkaufsanzeige

Frank hat einiges am Monaco verändert. Er hat einen 770cfm Holley Street Avenger Vergaser verbaut, Hooker Supercompetition Headers und eine 3“ Abgasanlage mit Dynomax Töpfen. An der Vorderachse wurden Firm Feel Inc. 1,12“ HD-Drehstäbe und ein 1,25“ Stabilisator mit Bilstein Stoßdämpfern verbaut, außerdem wurden von der Servolenkung auf eine manuelle Lenkung umgebaut. Die Hinterachse hat neue Blattfedern und Koni Stoßdämpfer bekommen. Die Lenkradschaltung auf eine Mittelschaltung umgebaut,viele Zusatzinstrumente verbaut und die Sitze neu bezogen.
Abholung des Monacos im Juni 2017:

1970 Dodge Monaco Abholung

Als erstes sind die Aufkleber von der Heckscheibe und den Seitenscheiben entfernt worden. Diese Arbeit hat Nico für mich erledigt.

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Um die Zündungsprobleme des Motors in den Griff zu bekommen wurde im ersten Versuch eine neue Zündspule verbaut. Da dies keine Besserung brachte wurde ein neues Zündmodul verbaut, aber auch damit hat sich der Motorlauf nicht geändert. Somit ist nur noch der neuwertig aussehende Verteiler übrig geblieben. Ein Versuch den Motor ohne angeschlossene Unterdruckverstellung am Verteiler laufen zu lassen, war erfolgreich. Daher hat der Wagen auch noch einen neuen Verteiler verbaut bekommen und war danach wieder fahrbar. Im Zuge des Verteilerwechsels wurde der Motor gleich noch gereinigt, mit neuen Ventildeckeldichtungen und Krümmerdichtungen  bestückt und lackiert.

1970 Dodge 440 Motor

Da sich die Heizung und das Innengebläse nicht nicht regeln ließen, wurden ein Heizungsventil und ein Zug zur Wärmeregulierung verbaut. Das Innengebläse kann nun über eine Stufenlose Steuerung reguliert werden. Außerdem wurde eine alte Radiokonsole an den Kardantunnel angepasst und ein Retroradio verbaut.

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Da die Tankanzeige nicht funktioniert hat, habe ich nach der Ursache gesucht und einen abgesoffenen Schwimmer gefunden. Nach dem Einbau eines neuen Tankgebers, funktionierte die Anzeige wieder, war aber durch 2 Zusatzinstrumente verdeckt. Diese sollten daher unterhalb der Tankanzeige montiert werden. Leider hatten die Instrumente aber Abdrücke im Vinylbezug hinterlassen. Nach dem auffüllen der Abdrücke habe ich die Blende daher neu bezogen.

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Der Luftfilter war mir unterhalb von der Hutze etwas zu unscheinbar, daher wurde ein höherer K&N Luftfilter verbaut. Den kann man jetzt durch die Hutze sehen.

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Die erste Ausfahrt im Dodge hat eine undichte Benzinpumpe und einen ordentlichen Ölverlust am Getriebe gezeigt. Trotzdem hat die Fahrt Spaß gemacht. Ein paar schöne Fotos sind dabei auch entstanden.

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Eine neue Benzinpumpe wurde verbaut und die Ölwanne des Getriebes sowie der Temperaturgeber für das Getriebeöl neu abgedichtet. Seither ist der Wagen unten trocken.
Da der Wagen eine mattschwarze Motorhaube hat und irgendwie „leer“ aussah, habe ich einen 440 Magnum Schriftzug angefertigt und aufgeklebt.

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Bei den Fahrten ist ein leichtes Magerruckeln aufgefallen, wenn man gleichmäßig gefahren ist. Eine Änderung der Vergaserdüsen von 66 auf 69 hat hier Abhilfe geschafft.

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